Background
Ich bin 29 Jahre alt und stamme aus den Mittleren Randgebieten. Nach meiner Ausbildung trat ich in den Sicherheitsdienst meiner Heimatwelt ein, wo ich in der Datenanalyse tätig war. Ich analysierte Handels-, Transport- und zivile Routen, identifizierte Sicherheitslücken und war an der Planung diplomatischer Reisen sowie militärischer und anderer Hochsicherheitstransporte beteiligt.
Mein Leben änderte sich, als ein kriminelles Syndikat meinen Vater und meine ältere Schwester entführte, um an Sicherheitscodes und Transportrouten zu gelangen. Nachdem die Behörden zu lange zögerten und auch ich zunächst nicht handelte, wurde mein Vater dauerhaft verletzt. Schließlich nutzte ich unerlaubt die Systeme des Sicherheitsdienstes, entwendete Waffen und griff allein einen Syndikatsstandort an. Der Angriff wurde von Sicherheitsdienst und Polizei beendet. Mein Vater und meine Schwester wurden anschließend befreit.
Obwohl mein Vorgehen eine Straftat darstellte, wurde ich aufgrund der erfolgreichen Zerschlagung großer Teile des Syndikats ohne weitere Strafe aus dem Sicherheitsdienst entlassen. Eine Rückkehr in den Dienst der Regierung oder Verwaltung meines Systems wurde mir jedoch untersagt.
In den folgenden zwei Jahren hielt ich mich mit verschiedenen Gelegenheitsarbeiten über Wasser. Da sich die wirtschaftliche Lage meiner Heimatwelt zunehmend verschlechterte, entschied ich mich schließlich, als Söldner zu arbeiten. So kann ich meine bisherigen Fähigkeiten und Erfahrungen nutzen und mein Honorar selbst verhandeln.
Motivation
Die Ereignisse haben mich gelehrt, dass sowohl zu langes Zögern als auch impulsives Handeln schwerwiegende Folgen haben können. Ich bin Fremden gegenüber zunächst misstrauisch, meinen Verbündeten gegenüber jedoch loyal. Politisch bin ich neutral, gegenüber Piraten und kriminellen Syndikaten jedoch feindselig eingestellt. Mein Ziel ist es, mir durch erfolgreiche Aufträge einen guten Ruf und damit eine bessere finanzielle Zukunft für mich und meine Familie aufzubauen.